Tarnmuster tiger 1

Die Tarnmuster variierten von Einheit zu Einheit, ebenso wie die Platzierung und Färbung der Fahrzeugnummern. Einige Beispiele werden im Folgenden vorgestellt. Am 7. November 1938 wurde angeordnet, dass alle Fahrzeuge von den einzelnen Einheiten neu lackiert werden sollten. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass das Muster eine Basisschicht von Dunkelgrau sein sollte, wobei ein Drittel des Fahrzeugs in Dunkelbraun abgedeckt ist. Es gibt Beispiele für Fahrzeuge in Europa in den Jahren 1941 und 1942 mit einem zweifarbigen Muster. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass Fahrzeuge, die für Nordafrika bestimmt waren und in den Fabriken lackiert wurden, zu europäischen Einheiten umgeleitet wurden. Um Tarnmuster zu standardisieren und zu verbessern, wurde am 19. August 1944 angeordnet, dass alle Fahrzeuge im Werk lackiert werden sollten. Das Muster Hinterhalt-Tarnung (Hinterbush Tarnung), noch eine Grundfarbe von Dunkelgelb, mit Rotbraun und Olivgrün Streifen.

Auf jede Farbe wurden kleine Punkte der anderen beiden aufgebracht. Dieses Muster wurde geschaffen, um das Aussehen der Sonne durch Waldlaub scheinen zu geben. Am 17. März 1941 wurde angeordnet, alle Fahrzeuge in Nordafrika mit der Grundfarbe Gelbbraun RAL 8000 (gelbbraun) zu bemalen, wobei ein Drittel des Fahrzeugs mit Graugrün RAL 7008 (grau-grün) mit gefiederten Kanten abgedeckt ist. Um Farbe zu sparen, sollten die von Graugrün abgedeckten Flächen nicht mit der Gelbbraun-Grundfarbe abgedeckt werden. Kleine Gegenstände sollten nur in einer Farbe lackiert werden. Am 25. März 1942 wurden Gelbbraun und Graugrün durch Braun RAL 8020 (braun) und Grau RAL 7027 (grau) ersetzt, sobald die vorhandenen Lackbestände erschöpft waren, ohne dass sich das Muster änderte.

Zwischen 1927 und 19. Juli 1937 wurden deutsche Panzer im Buntfarbenanstrich lackiert. Das Muster verwendete drei Farben: RAL Nr. 17 Erdgelb-matt (matter erdgelb), RAL Nr. 18 Braun-matt (mattbraun) und RAL Nr. 28 Grün-matt (mattgrün). Die Farben wurden im wellenförmigen Muster auf das Fahrzeug gesprüht, mit einem anderen Muster für jedes Fahrzeug. Die Ränder sollten entweder gefiedert oder um ein bis drei Zentimeter breite Streifen der RAL Nr. 5 Schwarz-matt (mattschwarz) gerist werden.

Einige Tiger wurden ab Juli 1943 mit der Zimmerit-Antimagnetminenbeschichtung beschichtet. Diese Paste wurde in erkennbaren Rillmustern aufgetragen und die Farbe wurde über die Oberseite der Beschichtung aufgetragen. Mit Zimmerit beschichtete Fahrzeuge haben ein unverwechselbares, raues Aussehen an ihrer Oberfläche. Museumsfahrzeuge werden selten korrekt neu lackiert. Während einige Museen die Tarnung erforschen, basiert diese Forschung oft auf Artikeln, die für Modellierer geschrieben wurden. Da solche Artikel zum Teil auf Museumslackierungen beruhen können, kann diese Praxis ebenfalls zu falschen Schlussfolgerungen führen. Sofern das Museum seine Farbforschung nicht dokumentiert, wie z.B. Tiger 131 (externer Link) des Panzermuseums, können Museumsfahrzeuge nicht als verlässliche Referenzen verwendet werden.

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